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Die Kunst feiner klassischer Kameras

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Mittelformat an der digitalen Contax


Die Contax N Digital wurde ab 2002 verkauft und war die erste digitale Spiegelreflexkamera mit einem Vollformatsensor. Die Auflösung liegt bei 6,04 Megapixel.

 

 

Man kann mit der Contax N Digital innerhalb des Contax Systems noch mehr machen. Oben ist eine Contax mit dem NAM-1 Adapter abgebildet.

 

 

Dieser ermöglicht es, Objektive der Contax 645, also einer Mittelformatkamera, an die N Digital und die anderen N-Systeme zu adaptieren.

 

 

In diesem Falle haben wir ein schönes Carl Zeiss Distagon 2.8/45 mm an die Kleinbild Contax gehängt. Das Ganze ist dann eine recht massive Kombination.

 

 

Dagegen wirkt das Carl Zeiss Vario-Sonnar 28-80 mm für Contax N regelrecht filigran, die Camera muss auch vorn nicht gestützt werden.

Posted Dezember 5th, 2011.

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Durchblick für die Contarex

Posted November 9th, 2011.

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Zeiss Sucher 440 – für den richtigen Durchblick

Ästhetisch und nützlich, der Zeiss Ikon Sucher 440 aus Stuttgart. Man konnte ihn beim Kauf konfektionieren lassen, je nachdem welche Brennweiten benötigt wurden.

Dieses Exemplar besitzt unter anderem die schöne und seltene Brennweite 21 mm für das Biogon.

Altersbedingte Probleme mit den Umlenkprismen sind häufiger anzutreffen, auch in diesem Fall ergibt sich dadurch eine Irritation im Sucherdurchblick.

Das lässt sich in der Regel beheben um wieder klaren Durchblick zu bekommen. In diesem Fall müssen die Prismen neu verkittet werden.

 

Posted Juni 23rd, 2011.

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Hologon Ultrawide – ein Traum in 110 Grad

Eine der faszinierendsten Zeiss Cameras ist mit Sicherheit die Hologon Ultrawide. Im Prinzip eine Contarex, auch wenn sie keinen Spiegel besitzt. Das fest eingebaute Objektiv bietet bei f8 / 15 mm einen Bildwinkel von sagenhaften 110 Grad.

Der aufwendig konstruierte Spezialsucher hat eine eingespiegelte Wasserwaage, die Camera wird mit einem Pistolengriff ausgelöst. Man kann sie natürlich auch ohne Griff nutzen und wird dann in den Genuss kommen, auf jedem Photo seine Finger abgebildet zu sehen.

Die Camera wurde 1969 eingeführt, es wurden ca. 1400 Exemplare gefertigt. Noch ein Tipp, der Verlaufsfilter sollte bei der Camera unbedingt dabei sein.

Posted Juni 14th, 2011.

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Carl Zeiss N-Mirotar 210mm

Das N-Mirotar-Abbildungssystem (N=Nacht) ist ein Spezialobjektiv für die Nachtphotographie, das mittels moderner Bildverstärkungstechniken Nachtaufnahmen aus der Hand ohne künstliche Lichtquellen ermöglicht.

Das Gerät besteht aus einem hochgeöffneten Spiegelobjektiv, einer dreistufigen Bildverstärkungsröhre mit der zugehörigen Spannungsversorgung sowie einem Makroobjektiv hoher Abertur. Das Spiegelobjektiv sammelt das Nachtrestlicht und entwirft ein Bild der nächtlichen Szene auf der Photokathode der Bildverstärkerröhre. In dieser Röhre werden die Szenendetails entsprechend ihrer Leuchtdichte in 3 Stufen ca. 80.000fach verstärkt auf einem Leuchtschirm abgebildet. Das Makroobjektiv verbindet den Bildverstärker mit der Kamera und überträgt das Leuchtschirmbild auf den Film.

Im Vergleich zu einem photographischen Objektiv der relativen Öffnung 1:1,4 wird durch das N-Mirotar-Abbildungssystem die Beleuchtungsstärke in der Filmebene ca. 2500fach erhöht. Etwa um diesen Faktor kann damit durch den Einsatz dieses Abbildungssystems die Belichtungszeit reduziert werden. Das entspricht einem Gewinn von ca. 11 Belichtungs- oder Blendenstufen.

Posted Juni 14th, 2011.

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